Wintershall Dea hadert mit niedrigen Öl- und Gaspreisen

Dementsprechend meldete Wintershall Dea mit einem Betriebsgewinn (Ebitdax) von 254 Mio. Euro im zweiten Quartal 2o20 deutlich niedrigere Zahlen als im Vorjahr (683 Mio. Euro). „Die Covid-19-Pandemie hatte große Auswirkungen auf weite Teile der Weltwirtschaft und auch wir bewegen uns weiterhin in einem Umfeld großer Unsicherheit. Die Öl- und Gaspreise sind im zweiten Quartal erneut stark gefallen, das hat unsere Finanz- und Ertragslage beeinflusst“, erklärte Mario Mehren. Die Brent- und europäische Gaspreise liegen um mehr als 50 % niedriger im Vergleich zum Vorjahreswert.

Produktion bleibt stabil

Die Zeiten sind für die Öl- und Gasförderung derzeit nicht gerade rosig. (Bild: Wintershall Dea)

Die Zeiten sind für die Öl- und Gasförderung derzeit nicht gerade rosig. (Bild: Wintershall Dea)

Trotzdem sieht der Wintershall-Dea-Chef sein Unternehmen weiterhin gut aufgestellt. So sei es trotz der Pandemie gelungen, die Produktion mit 606.000 boe/d auf Vorjahresniveau zu halten. Zudem habe das Unternehmen die „im Branchenvergleich ohnehin niedrigen Produktionskosten“ weiter auf nun 3,5 Dollar/boe gesenkt. Dies biete Wintershall Dea eine stabile und widerstandsfähige Kostenstruktur.

Geplante Projekte „auf Kurs“

Auch die sieht Mehren die für 2020 geplanten Projekte auf Kurs: „In unserem Gas-Projekt Dvalin in Norwegen haben wir die Bohrungen erfolgreich abgeschlossen und das Projekt nimmt planmäßig um den Jahreswechsel die Produktion auf.“ Achimov 4A und 5A in Russland und Raven in Ägypten sollen dann Anfang 2021 folgen. Unternehmensweit meldete Wintershall Dea Investitionen in Produktion und Entwicklung in Höhe von 356 Mio. Euro. (jg)

Gasmessgeräte für chemische Prozesse

Bildergalerie

1: Mit der GF620 hat Flir eine tragbare optische Gasdetektionskamera (OGI) mit HD-Auflösung vorgestellt.  Bild: Flir
2: Das Gaswarngerät IR 220 für die Kältemittelüberwachung von Bieler + Lang ist eine Alternative zur zeit- und kostenintensiven Dichtigkeitsprüfung von Anlagen.  Bild: Bieler + Lang
3: Das mobile Gasleckage-Ortungssystem lässt sich auf Pkw, Geländefahrzeuge, Luftfahrzeuge und Drohnen montieren.  Bild: ABB
4: Die kompakten Mehrgas-Warngeräte von GfG geben durch Signalfarben zu erkennen, ob man sich in einer sicheren, belasteten oder gefährlichen Atmosphäre befindet.  Bild: GfG
5: Die individualisierte Einzelarbeitsplatz-Absicherung stellt alle Systeme und Informationen bereit, die für die Sicherheit und die Rettung von Personen wichtig sind.  Bild: Knip
6: Das MSB2-ES-Modul von MSR-Electronic überwacht verwendete Gaswarnmittel auch im ausgeschalteten Zustand auf Funktionalität und Drahtbruch. Sollte ein Warnmittel ausfallen, schlägt das Modul Alarm.  Bild: MSR-Electronic
7: Das Dräger X-am 8000 misst bis zu sieben toxische oder brennbare Gase und Dämpfe sowie Sauerstoff gleichzeitig – im Pumpen- oder Diffusionsbetrieb.  Bild: Dräger
8: Der aktualisierte Prozessfeuchteanalysator eignet sich für den Einsatz in Prozessen von kontinuierlichen katalytischen Reformierverfahren zur Regeneration (CCR).  Bild: Michell Instruments
9: Das Infrarot-Strahlungsthermometer misst (Rauch-)Gastemperaturen schnell und zuverlässig bei unterschiedlichen Prozessbedingungen.  Bild: Heitronics
10: Das Mehrkomponenten-FTIR-Analysensystem für die Emissionsüberwachung ermöglicht die simultane Messung von bis zu 15 Messkomponenten.  Bild: ABB
11: Die portablen Sauerstoff-Analysatoren wurden um die Zulassung für den Einsatz in explosiven Atmosphären mit Acetylen und Wasserstoff erweitert.  Bild: Michell Instruments
12: Auf dem Display dieser Analysensysteme wird ein QR-Code dynamisch generiert, der alle relevanten system- und analysatorspezifischen Daten enthält.  Bild: ABB

Der Preisverfall bei Öl- und Gas machen der BASF-Tochter Wintershall Dea stark zu schaffen. Das vergangene Quartal sei „ohne Zweifel eines der herausforderndsten für unsere Branche seit langem“ gewesen, konstatierte Vorstandschef Mario Mehren.Read More

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